Vergesellschaftung von Schildkröten und das Zusammenleben mit anderen Tieren

Auch Schildkröten kann man mit anderen Artgenossen vergesellschaften. Tipps zur Vergesellschaftung und dem Zusammenleben mit anderen Haustieren erhalten Sie an dieser Stelle.

Schildkröten miteinander vergesellschaften

Schildkröten sind keine geselligen Tiere, die unbedingt mit ihresgleichen zusammen sein müssen - das heißt allerdings nicht, dass sie es nicht können. Wer jedoch mehrere Schildkröten halten möchte, hat einiges bei der Vergesellschaftung zu berücksichtigen, damit das Ganze nicht in Tierquälerei ausartet.

Schildkröten miteinander vergesellschaften

Zuerst müssen die räumlichen Möglichkeiten für ein friedliches Miteinander geschaffen werden, bevor man Schildkröten zusammensetzt. Die Tiere sind es in freier Natur nicht gewöhnt, ständig aufeinander zu treffen und es grenzt an Tierquälerei, sie in einem zu kleinen Gehege zum permanenten Miteinander ohne Rückzugsmöglichkeiten zu verdammen. Daher muss das Gehege eine entsprechende Größe aufweisen. Einrechnen sollte man einen Platzbedarf von etwa 4-5 m² pro Schildkröte.

Zudem ist es sinnvoll, die Schildkrötengruppe vorausschauend in das Gehege zu setzen. Vermeiden sollte man auf alle Fälle ein unausgewogenes Geschlechterverhältnis, bei dem zu viele Männchen auf zu wenige Weibchen kommen. Ideal ist ein Verhältnis von 2-3 Schildkrötenweibchen je Männchen.

Mehr dazu unter: Einzelhaltung / Paarhaltung von Schildkröten

Schildkröten und das Zusammenleben mit anderen Haustieren

Theoretisch ist es auch denkbar, Schildkröten gemeinsam in einem Haushalt mit anderen Tieren zu halten. Allerdings ist hier besonderes Augenmerk auf das Wohl der Schildkröte zu richten. Dass die Schildkröte selbst keine Gefahr für Hund oder Katze darstellt, ist nicht überraschend. Sehr wohl aber können der ungestüme Hund oder die neugierige Katze zur Gefahr für die Schildkröte werden und sie im Rahmen einer harmlosen Balgerei tödlich verletzen. Das friedliche Miteinander der Schildkröte mit anderen Tieren oder kleinen Kindern gelingt also am besten unter dem wachsamen Auge eines Erwachsenen.